Precision Touch Design (PTD) nach David Stanwood, USA

 

Seit Oktober 2010 ist PIANO HÖLLRIEGL der erste Precision Touch Design (PTD) - Fachbetrieb für die Installation und Wartung in Deutschland. PTD optimiert Flügelmechaniken in Geometrie, Reibung und Massenverteilung.

 

Das Ergebnis: Die Energie, die benötigt wird, um genau den gewünschten Ton zu erzeugen, ist damit vorhersagbar: Für den Pianisten exakt für jeden Ton für ein zuverlässiges und gleichmäßiges pianissimo, für den Techniker für die Optimierung kompletter Mechaniken - maßgeschneidert auf die Wünsche des Kunden.

 


Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, freuen wir uns auf Ihre Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

Und hier ein kleiner Film zum Thema:

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie außerdem unter folgenden links:

www.ptdae.com

www.stanwoodpiano.com

www.miracleinabox.com

 

 

 


 

Die Entwicklung des Precision TouchDesigns by David Stanwood, USA

 

david-stanwoodÜber zehn Jahre lang hat David Stanwood (USA) umfangreiche Studien an Flügelmechaniken durchgeführt.

 

Sein Ergebnis war, dass die bisherigen Methoden nicht adäquat waren, die Spielart eines Instruments ausreichend zu messen oder zu beschreiben. Deshalb entwickelte er ein System, das erklärt, weshalb sich Klaviere so anfühlen, wie sie es tun.

Er nennt dieses System "The New Touch Weight Metrology". Dieses elegant logische Messsystem birgt eine Fülle völlig neuen Wissens darüber, welche Parameter die Spielart eines Flügels oder Klaviers beeinflussen.

 

Die Erkenntnisse hieraus führten zur Entwicklung des Precision TouchDesign (US Patent # 5585582 und # 5796024).

 


 

Jedes Klavier hat ein TouchDesign ...

 


Was ist ein TouchDesign?

 

Es ist ein Rezept für die Gestaltung von Masseverteilung und Reibung innerhalb des Spielwerks.

 

David Stanwood stellte in seinen Studien fest, dass die TouchDesigns innerhalb eines Instruments von Taste zu Taste stark variieren. Stellt man die Parameter sehr gleichmäßig von Note zu Note ein, erhält man eine ebenso gleichmäßige Reaktion der Tasten und ein völlig ausgeglichenes Spielgefühl.

Die kombinierten Ebenen der TouchDesign-Parameter erklären außerdem, ob sich das Instrument zu schwer, zu leicht, oder genau richtig anfühlt und ob sich die klangliche Dynamik eines Flügels oder Klaviers voll entwickeln kann.

Die Methode erlaubt es sogar, eine Spielart von einem auf ein anderes Instrument zu übertragen. Die Spielart wird erstmals eine messbare Größe, in der die Anforderungen eines Spielers und die Möglichkeiten des Instruments in Form von klar definierten Parametern festgehalten werden können. Dies war bisher schlicht nicht möglich.

 

Wie funktioniert das Precision TouchDesign?

 

PTD setzt neue Maßstäbe bei der Konstruktion und Optimierung von Flügelmechaniken und bringt diese auf ein höheres Niveau als es bisher möglich war.

Grundlage des Systems ist die Kalibrierung der Mechanikteile für eine gleichmäßige Massenverteilung innerhalb des Spielwerks.

Gewichtsunterschiede bei der anschlagenden Masse (Hammer + Stiel) und unterschiedliche Reibungsmomente der Mechanikachsen führen bei der Montage des Spielwerks zu erheblichen Differenzen in Menge, Größe und Position der Tastenbleie.

 

Ein Beispiel:

 

Hammer (+ masserelevanter Teil des Hammerstiels) Nr. 40 hat ein Gewicht von 9,1g.

Ein leichter Hammerkopf trifft hier beispielsweise auf einen leichten Hammerstiel. Die Reibung innerhalb des Systems Nr. 40 (Achsen und Reibungspunkte von Hammer bis Taste) liegt bei 7,4g

Hammer Nr. 41 liegt (mit Stielanteil) bei 9,5g, die Reibung in diesem System bei 11,4g.

Die Folge: System Nr. 41 muss bei einem üblichen Übersetzungsverhältnis von beispielsweise 1:5,5 mit mindestens einem Blei mehr in der Taste „ausgeglichen" werden, um ein einheitliches, statisches Niedergewicht von z.B. 50g zu erhalten.

Beim dynamischen Spiel hat der Pianist bei Taste 41 nun aber mehr Masse zu bewegen als bei Taste 40.

 

Die Folge:

  • Der Kraftaufwand für das Erzielen des gewünschten Klangs ist höher als bei der Nachbartaste oder
  • der Ton ist unterschiedlich laut und hat eine unterschiedliche Klangfarbe bei gleichem Kraftaufwand.

 

Die Intonation bietet hier zwar begrenzten Einfluss auf die Klangcharakteristik, ein kontrolliertes Spiel bleibt aber aufgrund unterschiedlich schwerer Systeme von Taste zu Taste - gerade vom pianissimo bis zum mezzoforte - schwieriger als nötig.

 

Zur Veranschaulichung zerlegen wir das Spielwerk eines beliebigen Flügels in seine geometrischen Bestandteile. Im folgenden Beispiel handelt es sich um die Überholung eines hochwertigen Flügels mit fabrikneuen Hämmern und der originalen Klaviatur:

 

1. Das Strike Weight

 

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Man versteht darunter das Gewicht des Hammers. Diese Masse beschleunigen wir durch die Betätigung der Taste mit Hilfe der Übersetzung des Spielwerks. Der Hammer erregt die Saite. Die Saite den Resonanzboden, der die Luft und diese letztendlich unser Trommelfell. Was also in unserem Ohr ankommt, hängt wesentlich von dieser Masse ab. Hier ein Diagramm, in dem alle 88 Strike Weights abgebildet sind. Es wird deutlich, dass die Massen von Taste zu Taste sehr stark variieren. Jede der grauen Linien stellt eine Idealkurve dar. Oft liegt diese Ungenauigkeit an der unterschiedlichen Breite des Hammerkopfs. Wenn Sie in einen Flügel sehen, können Sie das mit bloßem Auge erkennen. Ein Gegenbleien in der Taste würde aber unterschiedlich schwere Systeme erzeugen.

 

 

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Hier das Strike Weight nach der Kalibrierung nach dem PTD-Verfahren. Die Kurve zeigt die tatsächlich gemessenen Einzelgewichte der Hämmer.

 

Im Hingergrund (grau) die Trendlinie der ursprünglichen Hammergewichte.

 

Die Kalibrierung der Hämmer ist bereits als Einzelmaßnahme deutlich wahrnehmbar. Aber dieser Parameter ist nur einer von mehreren...

 

 

 

 

 

 

 

2. Das Front Weight

 

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Es handelt sich hier um das Gewicht, mit dem die Taste ohne Mechaniklast nach vorne fällt. Am Beispiel von 18 Tasten wird in dieser Grafik deutlich, dass die Tasten vorne zu schwer sind, d.h., zu viel Bleie eingenietet sind, und teliweise von Taste zu Taste Unterschiede von bis zu 7 Gramm aufweisen!

 

Unterschiedliche Hammermassen und unterschiedliche Reibungen in den Systemen summieren sich hier auf. Hammermassen sind kalibrierbar. Die Reibung kann und darf nach unserem Verständnis keinen Einfluss auf die Anordnung der Tastenbleie haben, da sich die Reibung permanent ändert. Sind die Hämmer kalibriert, kann die Klaviatur geometrisch und auf das zehntel Gramm genau ausgebleit werden.

 

 

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Hier das Ergebnis.

 

Im Hintergrund wieder die graue Trendlinie der ursprünglichen Front Weghts. Die beiden unteren Linien zeigen die Klaviatur nach der Entfernung der Originalbleie und nach Verschluss der Bohrungen.

 

Die schwarzen Obertasten wählten wir hier bewusst mit einem leicht höheren Front Weight.

 

Nachdem nun die Massenverteilung im Spielwerk optimiert ist, haben wir erst die Möglichkeit, die Qualität unserer Teile zu prüfen, die Reibung zu isolieren und damit einzustellen, und die Gesamtübersetzung des Spielwerks zu messen.

 

 

3. Das Balance Weight

 

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Auf- und Niedergewicht, Standardwerte bei der Montage eines Spielwerks, sind reibungsbeeinflusst. Wir blenden Sie daher vorerst aus.

Das Mittel aus Auf- und Niedergewicht, das Balance-Weight, ist das Maß für eine ausgewogene Mechanik.

 

Hier ein Diagramm des Flügels vor der Installation eines Precision TouchDesigns.

 

Das Balance Weight ist das variabelste Maß und kann auf Spieler und Instrument angepasst werden. Ein hohes Balance-Weight beispielsweise erfordert mehr Kraft,  gleichzeitig wird aber auch die Masse des Hammers besser spürbar und die Repitition verbessert.

 

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Hier die Grafik nach der Installation eines PTDs.

 

Das Balance Weight ist innerhalb von nur 4 Gramm gleichmäßig. Erneuert man die Hebeglieder und kalibriert auch diese, kann auch diese Streuung noch verbessert werden.

 

Ein weiterer, wesentlicher Vorteil:

Nach der Installatioin des Precision TouchDesigns muss auch bei wiederholter Erneuerung von verschlissenen Hämmern kein einziges Blei mehr entfernt oder eingebohrt werden.

Oft kommen wir an Flügel von Spitzenherstellern, bei denen wir die Klaviatur nicht mehr verwenden können, weil das Tastenholz durch permanentes Bohren und Nachbleien verbraucht ist.

 

 

4. Die Ratio

 

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Die Ratio ist das Maß für die Gesamtübersetzung eines Spielwerks und muss immer zum verwendeten Hammer passen. Bis heute werden Ersatzhämmer nach Maß bestellt und verbaut, obwohl sich das Gewicht oft stark von den originalen unterscheidet. Oft kommt es dann zu einer extrem schweren Spielart, einer schlechten Repitition oder sogar zu gesundheitlichen Problemen beim Klavierspiel. Piano Höllriegl wählt immer aus mehreren Sätzen aus und wählt die für das Instrument geeingtete Originalware.

Falls Ihr Flügel schön klingt, aber nicht der Spielart entspricht, die Sie Sich wünschen, kann das durch die Installation eines Precision TouchDesigns beseitigt werden.

Bei diesem Flügel war das Übersetzungsverhältnis zu hoch und variierte auch intollerabel stark.

 

 

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Hier das Gesamt-Übersetzungsverhältnis nach getaner Arbeit.

 

Die Ratio von 5,5 passt ideal zu dem gewählten Strike Weight. Der Flügel spielt dynamisch, ist im pianissimo bis zur Unhörbarkeit perfekt kontrollierbar und repitiert von Taste zu Taste gleich gut.

 

Durch die gute Kontrolle im ppp wird die dynamische Bandbreite enorm vergrößert. Der Pianist erzielt mühelos den gewünschten Ton.

 

Die Streuung der Ratio kommt hier überwiegend aus der Weiterverwendung der originalen Hebeglieder, ist aber kaum mehr wahrnehmbar.

 

 

5. Friction

 

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Die Reibung - durch die Isolierung der Reibung bei der Installation des Precision TouchDesigns ist es jetzt möglich, diese in einfacher Weise zu messen.

 

So werden schadhafte Achsen oder fehlerhafte Teile sofort erkannt und können erneuert werden. Außerdem kann die Reibung ideal eingestellt werden. Man dachte lange, je weniger Reibung im Spielwerk ist, desto besser wird die Spielart.

 

Hunderte von Analysen und die Diskussion mit Top-Pianisten haben gezeigt, wo das Idealmaß der Reibung liegt und welche Mechanikglieder auf welches Reibungsmaß eingestellt werden müssen.

Auch das ist eine völlig neue Betrachtung bei der Optimierung von Spielwerken.

 

 

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Hier ist die Reibung auf ein vernünftiges Maß eingestellt.

 

Sie sorgt für eine gute Kontrolle des Hammergangs und für ein gleichmäßiges Aufgewicht und eine perfekte Repitition.

 

Ein weiterer Vorteil:

Ein gleichmäßiges Balance-Gewicht in Kombination mit einer gut eingestellten Reibung garantiert über Jahrzehnte eine stets gleichmäßige Spielart.

 

 

 

 

 

Interessanterweise kann man feststellen, dass Klangunterschiede innerhalb der Lagen eines Instruments, die vor der Kalibrierung von Hammer und Taste signifikant im Instrument waren, bei der Installation eines Precision Touch Designs oft fast völlig verschwinden.

Das Verfahren optimiert also nicht nur das Spielwerk für eine Vorhersagbarkeit von Eingabe und Resultat, sondern verbessert zudem die Gleichmäßigkeit in Klang und Modulation.

 

Es liegt mittlerweile eine große Datenmenge von analysierten Flügeln vor.

Eine einfache Spielwerkanalyse lässt Schlussfolgerungen auf mögliche Probleme  beim Spielen zu und ermöglicht es erstmals, eine Spielart mathematisch zu beschreiben und technische Fehler im Spielwerk aufzuzeigen. Die Spielwerkanalyse gehört bei uns zur Standard-Vorgehensweise bei Mechanikarbeiten und kann sogar vor Ort erfolgen.

Änderungswünsche können dort sogar unmittelbar im Gespräch und ggf. mit Proben am Instrument klar definiert werden.

 

Bitte beachten Sie: Es handelt sich bei Precision Touch Design um einen „after-market-service", der herstellerseitig leider nicht angeboten wird.


 

Precision TouchDesign - Der neue Standard

 

Stanwood analysierte die Spielart von vielen Flügeln und glich die Daten mit den Einschätzungen von Pianisten ab. Daraus entwickelte er TouchDesign-Spezifikationen für Standard- und für kundenspezifische Konfigurationen, sogenannte "Precision TouchDesigns".

Dadurch kann jeder Flügel in einem neuen, höheren Standard in Mechanikeffizienz und in der Gleichmäßigkeit von Spielart und Klang konfiguriert werden, als es bisher möglich war.

 

Vergleichen Sie das Klavierspiel mit dem kunstvollen Tanz auf einer Treppe. Mit einem Precision TouchDesign sind die Stufen in Höhe und Tiefe sehr gleichmäßig und die Stufen haben genau die richtige Steigung. Ohne Precision TouchDesign sind die einzelnen Stufen ungleichmäßig, die Treppe ist insgesamt möglicherweise zu steil oder zu flach und man verschwendet einen unnötigen Aufwand in der Technik, damit zurechtzukommen.

Precision TouchDesign sorgt für eine präzise Anordnung der vielen Massekomponenten wie Hammer oder Tastenblei und garantiert so reibungslose Übergänge in Intonation und Spielart von Note zu Note, auf Wunsch angepasst an die Physis des Spielers.


 

Die Biographie


David C. Stanwood schöpft aus einem Leben voller Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen, einschließlich Werkzeugmaschinenbau, Filzherstellung, künstlerische Fotografie, professionelle Segeln und Takelage, klassisches Klavier und Gartenbauwissenschaften. Er erhielt seinen Abschluss in Fotografie, Science and Engineering am Rochester Institute of Technology.

Sein Lebenswerk begann 1978, als er sein Zertifikat von der Piano-Technologie-Abteilung der North Bennet St. School in Boston unter William E. Garlick erhielt.

Die erste Frage, die er stellte, war: "Was kann ich ändern, wenn sich die Mechanik eines Klaviers nicht richtig anfühlt"
Das wiederholte Fehlen von konkreten Antworten auf diese Frage brachte ihn dazu, nachzuforschen und Methoden zur Verbesserung der Haptik von Klaviermechaniken zu entwickeln. Ein entscheidendes Ereignis in seiner Karriere trat im August 1988 ein, als Rudolf Serkin einen Steinwayflügel, Modell D-274, der mit einem Prototyp seiner „verbesserten Mechanik" ausgestattet war, testete. Serkin war positiv beeindruckt und ermutigte Stanwood, seinen Weg fortzuführen.

Geleitet von Auswertungen seiner Arbeit mit Top-Pianisten, begann Stanwood, „The New Touch Weight Metrology" zu entwickeln.
Dieses neue System von Einheiten und Maßnahmen beschreibt, wie jedes Mechanikteil die Spielart in Bezug auf Gewicht, Gängigkeit und Reibung beeinflusst. Die Krönung dieser Entwicklung ist die Entdeckung der "Balance-Gleichung".
Damit eröffnete sich ein ganz neues Feld von Studium und Praxis, das der "Piano Touchweight
Technology", die ihren Höhepunkt in der Schaffung des „Precision TouchDesigns" hat.

Seine Arbeit verbessert in deutlicher Weise die Qualität der Klaviere in der Restaurierung, dem Neuaufbau oder dem Neubau. Sie ermöglicht erstmals die Anpassung des Spielwerks an die Vorgaben des Pianisten oder an die Möglichkeiten eines Instruments. Bis heute wurden bereits Hunderte von Konzertflügeln mit einem Precision TouchDesign ausgestattet. Seine Arbeit unterstützt auch die Klavierpädagogik. Studenten profitieren von der verbesserten Qualität der Übungs- und Konzertinstrumente an Hochschulen und Universitäten.
Seine Arbeit half auch Pianisten, die eine Verletzung erlitten oder in schlechtem Gesundheitszustand sind, so zum Beispiel dem weltberühmten Improvisationskünstler Keith Jarrett, der am Chronischen Erschöpfungssyndrom litt.


Stanwoods Ziel ist die Integration seiner Komponente in den Neubau und die Reparatur von Flügeln und Klavieren und die Verankerung der „Touch Weight Metrology" in die Lehrpläne der Klavierbauer-Schulen auf der ganzen Welt. Einige Schulen, so zum Beispiel die „Master of Arts in Piano-Technology, Florida" oder die „State University Tallahassee" haben dies bereits umgesetzt.

Stanwood verbrachte eine beträchtliche Menge an Zeit mit dem Unterricht auf seinem Fachgebiet.
Im Oktober 1990 veröffentlichte er "Die Beschreibung der Reibung mit dem Balance Weight System"
im Journal der Piano Technician Guild (USA). Im Juni 1996 veröffentlichte er "The New Touchweight Metrology", ebenfalls im PTG - Journal, gefolgt von einer Reihe von Artikeln im Jahr 2000, die ein ganzes wissenschaftliches Kapitel innerhalb dieser Disziplin darstellte. Stanwood wird häufig gebeten, Kurse und Seminare für Klavier-Techniker in den USA und in Europa zu geben. Seit 1991 ist er als teilnehmender Dozent in der Hauptversammlung des Instituts für die Piano Technician Guild, USA, vertreten.

Am 1. Juni 2007 wurde Stanwood mit dem Distinguished Alumni Award der North St. Bennet School für seine Verdienste im Klavierbauerhandwerk ausgezeichnet.


Er lebt und arbeitet in seinem Haus in der Lambert 's Cove im Bereich der West Tisbury, auf der
Insel Martha 's Vineyard in Massachusetts.


 

Auszug aus der Referenzenliste

 

 

Pianisten und Kunden beschreiben ihre Erfahrungen mit dem Precision TouchDesign:

 

 

März 2007
John Callahan


John Callahan von Callahan Piano Service in Oakland, Kalifornien beschreibt den Effekt, wie Precision TouchDesign seine Arbeit veränderte.

 


März 2007

Garrett Glass

Garrett Glass realisiert die Verknüpfung von Mechanik und Klaviertechnik an seinem Fazioli-Flügel:

„Wow!  That was my first reaction after the Stanwood Precision Touch Design was installed.  Suddenly I was able to play passages that had always eluded me, or demanding pieces like the Chopin etudes that previously I could only stumble through.  In the past I assumed the problem was with me.  What a revelation to discover that I had much greater potential as an amateur pianist than I ever imagined - as long as the piano was performing at its top capability.

David Stanwood selects his technicians carefully and trains them well.  My technician wanted to understand completely what I was looking for in a piano action, and exactly how I played the instrument (did I stroke the keys, or push down more heavily).  Everybody's style of playing is somewhat different, and one of the great benefits of the Precision Touch Design is that it corresponds to your style of playing.  My technician also recommended an enhancement to the Precision Touch Design - adding magnets to the action to improve responsiveness and tonal control.  

I was nervous at first about installing the Precision Touch Design.  My instrument is an older model Fazioli F228, which is already an exquisite piano.  The Precision Touch Design improvements, however, were immediately discernible and very substantial.  They made playing a superb piano even more enjoyable.  Frankly, I wish I had done this a lot earlier.  I wasted years blaming myself and my technique, when all along it was the instrument that needed improvement.

I'll leave you with just one example.  Beethoven's last movement of his Waldstein sonata has some famous octave glissando passages.  I always played these glissandi with two hands, like the editors' notes suggest "for the modern piano."   Everybody knows the modern grand piano's action is too heavy when compared to Beethoven's instrument.  A few months after installing the Precision Touch Design I was playing through the Waldstein sonata and nearly fell off the piano stool when I discovered I could play these octave glissandi as written, with just the right hand.  Somehow David Stanwood has discovered a way to transform the modern grand piano into an instrument capable of performing with all the lightness of an early 19th century instrument, without sacrificing any of the depth of tone.  

Now that's genius!"

 


Oktober 2006
Keith Jarrett (siehe auch November 1998 und September 2000)

KEYBOARD MAGAZINE, October 2006 - Page 28

"Stanwood and my tuner transformed my instrument so that each key has the same exact tension from top to bottom, as you press a key."  Keith said. "It eliminates the inertia starting to press a key, which is called the breakaway.  So playing very soft is possible for the first time, while still in total control.  You can also get true legato on it, which is great for Mozart."

 


August 2006
Adam Lipsky


Der talentierte und aufstrebende junge Pianist beschreibt, was er an Precision TouchDesign so liebt:

"Die Kraft, die Sie aufwenden, entspricht exakt dem Klang, den Sie bekommen,"


Januar 2003
Garrick Ohlssen


Der international renommierte Konzertpianist hat viele positive Erfahrungen mit der Installation von Precision TouchDesign in Klavieren. Er hat seinen bevorzugten Trainings-Flügel zuhause mit einem PTD aufrüsten lassen.

 


Januar 2003
Carol Swenson


Eine Flügelbesitzerin in Stanford, Kalifornien, war mit der Arbeit an ihrem Steinway nicht zufireden. Nach der Installation eines Precision TouchDesigns aber sagte sie: "Die Mechanik ist komplett gleichmäßig, reaktionsschnell und glatt wie Seide. Der Klang ist unglaublich schön, die Intonation perfekt..."

 


Juni 2001
Ricard de la Rosa


Der Gründer von Pro Piano, Nordamerikas größter unabhängiger Lieferant von Konzertflügeln, kommentiert Stanwoods Arbeit.

 


Mai 2001
Eric Wolfley


Konzert-Pianotechniker an der University of Cincinnati beschreibt seine jüngsten Konzertbühnenerfahrungen mit Fred Hersch

 


September 2000
Keith Jarrett


Beschreibt seine Version von Precision TouchDesign in der 11. September 2000 im National Public Radio Interview auf "Fresh Air" mit Radiomoderator Terry Gross


"This is FRESH AIR.  I'm Terry Gross.  One of the most famous pianists in jazz, Keith Jarrett, a musician acclaimed for his emotional intensity and his physically energetic, improvised, solo, piano performances, has had to keep his playing to a minimum in the past few years.  He's had chronic fatigue syndrome since 1996.  We recorded an interview with him from his home and discussed how
his illness has changed his approach to music.  We also talked about his childhood in Allentown, Pennsylvania, when he was a piano prodigy. Jarrett says his health is improving, and he estimates that he is now about 70-percent recovered.

Last year, he released a solo album of ballads called "The Melody At Night, With You," which was recorded at his home.  We'll listen to some of it.  And we'll also preview his new trio CD of standards, called "Whisper Not," which will be released in October.

Jarrett used to be pretty manic in concert and very obsessive about his playing.  I asked him how those traits have been affected by chronic fatigue syndrome.

Mr. KEITH JARRETT: I had to change everything about my approach before I could even start to play again.  And "The Melody At Night, With You" was--is never going to be--there won't be another recording that's more important to me, in many ways.  But one of them that I can explain easily is that I had not played for a long time.<snip>

<snip>
Mr. JARRETT: Now there's so much to say about each song ("The Melody At Night,With You,"), because of the way the piano...  I had had my piano overhauled in a special action,... a major change in the action.  It gets technical if I try to describe all the things that happened, that were a part of that recording, without one of them, it would have failed.  I would have, maybe, had something to give to my wife, but I wouldn't have listened to it and thought it would translate into everyone's home.

GROSS: So what you did was change the action on the piano so that you could have a lighter touch and still have the piano resonate?

Mr. JARRETT: Well, no.  It's actually more complicated than that.  There's a thing called the breakaway, which is like surface tension on water.  Every piano that's stock from any company that I know of has a break-away.  In other words, when you first push the key down, it's harder, and then it's not.  So if you wanted to play very very soft, you still would be taking a giant risk because you'd have to press hard first, and then you'd have to let up before you hit the string.

GROSS: Mm-hmm.

Mr. JARRETT: And that's what every pianist is dealing with all the time.  And then I heard about someone (David C. Stanwood) who was able to, using little springs and a whole barrage of ideas, including taking all the parts out of the piano, and weighing them all, and making them exactly the same weight,... every little piece of wood and metal I guess and all the bushings.  Everything had to be the same exact weight first.  Then he has a way where that break-away doesn't exist, but the action's the same weight resistance against your finger.  So it's a more liquid action when you press down.  If you want to play loud, you can still play loud, but there's not that initial snap.  You don't need to snap the key.  So if you listen to "The Melody At Night, With You" on a good system, you notice the dynamic range is pretty wide for a piano recording that sounds so closely miked.  And I think that's a lot to do with that action.

Reparatur

reparatur modulKlaviere und Flügel haben eine Lebensdauer von ca. 60-80 Jahren. Je nach Hersteller und Standort werden sogar 100 und mehr Jahre erreicht.

Bei Kielinstrumenten variiert die Lebensdauer nach Bauart und Herkunft stark.

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Restaurierung

restaurierung modulRestaurieren heißt nicht wieder neu machen. Historische Instrumente werden in ihrer Substanz erhalten. Eine Wiederspielbarmachung des Originals ist unter Umständen nicht mehr möglich.

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Neueinbau

neueinbau modulDer Neueinbau ist die ideale Alternative, wenn Sie technisch ein Neuinstrument suchen, aber ein altes, vielleicht vorhandenes, Gehäuse einem modernen vorziehen.

Mehr Informationen dazu und eine Dokumentation aus unserem Hause finden Sie hier...

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